Die Auferstehungskirche in Aachen-Forst wurde 1962/1963 nach Entwürfen des Hamburger Architekten Gerhard Langmaack erbaut. 2002 wurde ihr hoher, lichtdurchfluteter Gottesdienstraum grundlegend renoviert und verändert, insbesondere der Altarraum wurde vergrößert und nach Entwürfen des Aachener Architekten Manfred Klinge neu gestaltet.
Markante „Lichtgitter“ mildern seitdem das große Volumen der Kirche und definieren den Raum der Altarzone. In ihnen sind Beleuchtungskörper für den Altarbereich integriert. Die „Lichtgitter“ setzen zugleich die 12 m hohe Altarwand ins Bild, die den Raum prägt und bestimmt. Sie wurde mit 400 Farbfeldern in 40 verschiedenen Graustufen, die durch das Sonnenlicht im Laufe eines Tages immer wieder neu herausgearbeitet werden, neu gestaltet. Farbgebung und Lichtsetzung lassen die Wand zu einem Zeichen des „Geheimnishaften“ werden, das in der Kirche gefeiert wird.
Damals konnten die „Prinzipalien“ Altar, Kanzel und Taufbecken noch nicht vollendet werden, da das Geld für ihre Ausführung noch fehlte. Nach langen Jahren des Sammelns und Kollektierens ist es nun so weit: Am Sonntag, dem 7.2.2010 nimmt die Gemeinde die neuen Prinzipalien in einem festlichen Gottesdienst um 9.30 Uhr in Dienst.
Altar, Taufbecken-Unterbau und Kanzel wurden vom Aachener Tischler Dirk Sievering in hellem Erlenholz gearbeitet. Ihre Umrisse sind schlicht und eben. Sie passen sich in die klaren und nüchternen Formen ein, die den Gottesdienstraum der Auferstehungskirche prägen.